Über uns

Jasmin Helg, Redakteurin und Projektleiterin
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Mein persönliches Engagement gilt dem erwünschten und dringend nötigen Gesellschaftswandel. Dieser stellt auch unser Geld- und Arbeitssystem in Frage. Das bedingungslose Grundeinkommen hält den Finger genau in diese Wunde und bietet als Kulturimpuls eine umsetzbare Lösung. Für mich ist die Heftform ein leicht zugängliches Medium, um mit dem bedingungslosen Grundeinkommen in Kontakt zu kommen. Daher habe ich mich als Redakteurin leidenschaftlich für die Realisierung dieses Heftes eingesetzt.


Robin Wehrle, Redakteur, Homepage Verantwortlicher
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Seit 2006 habe ich mich intensiv mit dem bedingungslosen Grundeinkommen auseinandergesetzt: aus persönlichem Interesse, im Rahmen meiner Lizentiats-Arbeit für mein Studium der Politikwissenschaft und in tausenden von Gesprächen während der Unterschriftensammelphase der entsprechenden Volksinitiative. Nicht alle Mitmenschen waren bereit, sich ernsthaft mit der Idee auseinanderzusetzen. Mit jenen, die dazu bereit waren – ob mit kritischer oder befürwortender Haltung – entstanden immer wieder spannende Diskussionen über Gesellschaft, Gerechtigkeit, Wirtschaft, Ethik, Menschenbild, Umwelt usw. Dazu ist es aber notwendig, dass die Tragweite des Themas erst mal erkannt und die Idee des bedingungslosen Grundeinkommens nicht vorschnell als weitere Sozialstaatsmassnahme abgehandelt wird. Deshalb habe ich auch intensiv am Heft mitgearbeitet: Ich hoffe wir können damit die Komplexität des Themas, die vielfältigen Probleme unserer heutigen Gesellschaft, aber auch ihr enormes Potential aufzeigen, zur vertieften Diskussion beitragen und Mut zur notwendigen gesellschaftlichen Transformation machen.


Gerda Tobler, Illustratorin
gerda
..ist Künstlerin, Illustratorin, Sozialplastikerin, Yogini und seit 2010 als Sofie Honig für das Grundeinkommen unterwegs. Sie gestaltete die Illustrationen für dieses Heft.

Ein Gedanke zu „Über uns“

  1. Es ist grossartig das insbesondere auch hier in der Schweiz die Diskussion über die Realisierung einer lebens- und überlebenswerten Zukunft begonnen hat!

    Ich denke, dass das was der Philosoph Dr. Richard David Precht in seiner äusserst interessanten Diskussion mit dem bekannten Hirnforscher Prof. Dr. Gerald Hüter über unser veraltetes Bildungssystem und unsere an- und eingelernten Denkmuster zur Sprache brachte, auch beim Thema Erwerbs- und Grundeinkommen und insbesondere den heutigen verschiedenen mehr oder weniger unzulänglichen Sozialleistungssystemen gültig ist.

    Ich erlaube mir deshalb hier, die weise Fragestellung und Aussage des Herrn Precht auf die Arbeitswelt zu erweitern:
    „Sind die Sozialleistungen nicht auch nur allzu oft, so etwas wie eine Entschädigung für nicht gewährte Chancengleichheit gegenüber Leistungsdruck und Automatisierung?“

    Die Zukunft eines Landes hängt davon ab, das seine Menschen für die Gegenwart und die Zukunft nicht existenziell und menschlich abgeschrieben, gebrochen, einfach ausgesteuert werden.
    Das ihre Existenz frei gestaltbar bleibt, denn nur so können sie sich erholen zu weiteren Schritten, frei bleiben in ihrer weiteren Entwicklung.
    Denn „Jeder Mensch ist hochbegabt“ (Prof. Hüter) und hat Talente und Fähigkeiten.

    Das Grundeinkommen ist keine Sozialleistung. Es steht jeder und jedem zu, ohne Bedingungen und sozalem Druck.

    Wir können uns das bisherige Modell nicht mehr leisten. Neben all der Automatisierung, sind doch immer noch wir Menschen die Grundlage unserer Zukunft. Wir müssen die Strukturen und unsere Denkmuster
    dringend verändern, den heutigen und zukünftigen Anforderungen anpassen. Und das können wir nicht mehr mit den bisherigen Schablonen bewerkstelligen.
    Wir müssen wirklich neues bewegen und dafür haben wir nicht mehr viel Zeit.

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